Den hochgemuten, voreiligen Griff nach der Wahrheit hemmen will der Kritizismus des Verteidigers!

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Max Alsberg

16.10.1877 Geboren in Bonn als Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie
  Studium der Rechtswissenschaft in München, Berlin, Leipzig, Bonn
1899 Erstes jur. Staatsexamen; danach „Assistent“ des „Rechtslehrers“ Ernst Zitelmann in Referendarzeit
1906 Promotion in Bonn (Dissertation über Meineidsprobleme)
November 1906 Eröffnung einer Anwaltskanzlei in Berlin
1931 Ernennung zum Honorarprofessor an der Juristischen Fakultät der Universität Berlin (Friedrich-Wilhelms-Universität)
Ende März 1933 Emigriert in die Schweiz
11. Mai 1933 Name auf Liste der Rechtsanwaltskammer Berlin von Rechtsanwälten, die keine Zulassung mehr erhalten sollten
Juli 1933 Verlust des Notariats (wegen Nichtteilnahme am ersten Weltkrieg)
ab August 1933 Aufenthalt in Sanatorium in Samaden
September 1933 Ausfertigung der Entlassung als Hochschullehrer im Kultusministerium noch vor Tod, aber keine Verkündung
11. September 1933 Selbstmord in Samaden (Schweiz)